Bevor der heutige Coach, Franco Foda, seine Trainer-Karriere startete, legte er eine wirklich respektable Laufbahn als Spieler hin.

 

In fast 600 Pflichtspielen, darunter mehr als 300 in der deutschen Bundesliga, stand er auf dem Platz, dabei hinterlie├č er die gr├Â├čten Spuren beim 1. FC Kaiserslautern und bei Bayer Leverkusen, mit beiden Vereinen konnte er den DFB-Pokal gewinnen. Dabei war gerade der Titel mit dem FCK 1990 (im Finale gegen Werder Bremen) sensationell und war wohl so etwas wie der Vorbote der noch sensationelleren Meisterschaft im Jahr darauf.

 

Mit Bayer Leverkusen hingegen hie├č der Final-Gegner 1993 Hertha BSC/Amateure, der Titelgewinn war somit keine gro├če Sensation, aber ein gro├čer Tag f├╝r Bayer 04 nat├╝rlich schon: es war der bis heute letzte Titel f├╝r die Werkself. Kurzum – Franco Foda holte als Spieler 2 Titel, an die man sich auch heute noch erinnert.

 

Was viele aber nicht mehr wissen – auch in die DFB-Elf schaffte es Foda, wenn auch nur zwei mal. Und aus einem der beiden Spiele stammt auch eine Anekdote, die auch heute noch gern erz├Ąhlt wird.

Am 12. Dezember 1987 trat die deutsche Elf zum Freundschaftsspiel in Brasilien an. Foda sa├č zun├Ąchst auf der Bank, erst in der 83. Minute sollte er zu seinem Einsatz kommen, als Teamchef Franz Beckenbauer ihn f├╝r Michael Frontzeck einwechselte.

 

Bemerkenswert daran waren zwei Dinge: zum Einen, dass es das L├Ąnderspiel-Deb├╝t f├╝r Foda bedeutete. Und zum Anderen die Reaktion der brasilianischen Fans, als der Name Franco Foda auf der Anzeigetafel erschien und vom Stadionsprecher angesagt wurde. Das lag allerdings nicht an der gro├čen Popularit├Ąt des damaligen Lauterers, sondern an seinem Namen. Denn dieser hat auf porugisisch eine Bedeutung, die – vorsichtig ausgedr├╝ckt – am ehesten mit „Geschlechtsverkehr ohne Bezahlung“ ├╝bersetzen l├Ąsst.

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