An einem Tag wie heute, an dem ganz Fu├čball-England und die Fu├čball-Welt Trauer tragen, kann es f├╝r mich kein anderes Thema geben: ich m├Âchte eine der gr├Â├čten Pers├Ânlichkeiten w├╝rdigen, die England (dessen Geschichte nun wahrlich reich an gro├čen Spielern ist) je hervorgebracht hat: Sir Bobby Charlton.

Charlton wurde 1937 in Ashington geboren. Sein fu├čballerisches Talent lag wohl schon in den Genen, sein Onkel Jackie Milburn war St├╝rmer bei Newcastle United und spielte sogar 13 mal f├╝r England. Bobby Charlton fiel 1953 einem Talentscout von Manchester United auf und wechselte mit 15 Jahren zu United, denen er fast seine gesamte Karriere ├╝ber treu blieb. Schnell eroberte sich einen Stammplatz und schon ab 1958 lief er auch f├╝r die Three Lions auf – insgesamt 106 mal. Im gleichen Jahr sa├č er an Bord jenes Flugzeugs, in dem ein Gro├čteil der legend├Ąren „Busby Babes“, der gro├čen Mannschaft von Manchester United, bei einem katastrophalen Ungl├╝ck ums Leben kam. Charlton ├╝berlebte verletzt. Beim Aufbau einer neuen Mannschaft spielte Charlton eine unfassbar wichtige Rolle, mit ihm konnte United 1965 wieder Meister werden.

Seinen gr├Â├čten Triumph erlebte er 1966, als er im legend├Ąren Weltmeisterschaft-Finale von Wembley gegen Deutschland (4:2 n.V.) den bis heute einzigen gro├čen Titel Englands holte.
Seine gro├če Karriere verbrachte er zum gr├Â├čten Teil bei Manchester United, erst auf seine „alten Tage“ hin ging er f├╝r eine Saison als Spielertrainer zu Preston North End, sp├Ąter bestritt er noch 3 Spiele f├╝r dsn irischen Verein Waterford FC.

Nach seiner Karriere blieb Charlton dem Fu├čball als Trainer erhalten, sp├Ąter lange Jahre als Repr├Ąsentant von United. In Erinnerung wird er aber stets als der gro├če Torj├Ąger bleiben – und als ein wahrhafter Gentleman, als fairer Sportsmann, wie er im Buche steht.

Mit Sir Bobby Charlton verliert die Fu├čball-Welt nicht etwa einen der schillernsten Charaktere – wohl aber eine der gr├Â├čten Pers├Ânlichkeiten, die unser geliebter Sport je hervorgebracht hat. Ruhe in Frieden, Sir Bobby Charlton.

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